Photovoltaik-Leads kaufen: worauf es ankommt

Ratgeber

Photovoltaik-Leads kaufen: worauf es ankommt

Anfragen zu kaufen ist für Solarbetriebe ein normaler Weg zu neuen Aufträgen. Der Unterschied zwischen einem brauchbaren und einem teuren Anbieter liegt nicht im Preis je Anfrage, sondern in drei Punkten, die im Angebot oft gar nicht erwähnt werden.

Warum der Preis je Anfrage nichts aussagt

Eine Anfrage für CHF 40 ist teuer, wenn sie an sechs Betriebe geht und der Interessent nach dem vierten Anruf nicht mehr abnimmt. Eine Anfrage für CHF 120 ist günstig, wenn sie an höchstens zwei Betriebe geht und der Interessent weiss, dass er sich gemeldet hat. Rechnen Sie nicht in Franken je Anfrage, sondern in Franken je Auftrag.

Die drei Punkte

Woran Sie einen brauchbaren Anbieter erkennen

Punkt 1

Wie viele Betriebe bekommen dieselbe Anfrage

Diese Zahl muss im Vertrag stehen, nicht auf Nachfrage genannt werden. Je mehr Betriebe dieselbe Anfrage erhalten, desto niedriger Ihre Abschlussquote und desto genervter der Interessent. Bei uns sind es höchstens zwei.

Punkt 2

Woher die Anfrage stammt

Lassen Sie sich die Quelle zeigen. Eine Anfrage von einer eigenen, sichtbaren Plattform ist etwas anderes als eine weiterverkaufte Adresse aus einem Gewinnspiel. Fragen Sie nach der Adresse der Seite, auf der das Formular steht, und sehen Sie sie sich an.

Punkt 3

Was gilt, wenn eine Anfrage unbrauchbar ist

Falsche Telefonnummer, Objekt ausserhalb des Gebiets, offensichtlicher Scherz: dafür braucht es eine Meldefrist und eine Gutschrift. Ohne diese Regel zahlen Sie jeden Ausfall selbst. Unsere Frist beträgt sieben Arbeitstage.

Unsere Bedingungen

Was bei uns gilt

Damit Sie einen Vergleichsmassstab haben, hier unsere eigenen Bedingungen offen genannt. Anfragen entstehen auf unseren eigenen Portalen und werden dort erfasst.

120 CHF

je Anfrage für eine Solaranlage

70 CHF

je Anfrage für Batteriespeicher sowie für Reparatur und Wartung

2 Betriebe

höchstens je Anfrage, vertraglich festgehalten

30 Tage

Testphase mit bis zu zwei kostenlosen Anfragen

7 Arbeitstage

Frist, um eine unbrauchbare Anfrage zu melden

Mindestlaufzeit: drei Monate. Kürzer lässt sich nicht beurteilen, ob die Anfragen zu Ihrem Gebiet und Ihrer Arbeitsweise passen — und länger sollte sich niemand binden müssen, bevor er das weiss.

Auf Ihrer Seite

Was über den Abschluss entscheidet

Die Anfrage ist der kleinere Teil. Der grössere liegt bei Ihnen im Betrieb, und dort sind die Unterschiede zwischen Betrieben grösser als zwischen Anbietern.

  • Rückrufzeit. Wer innerhalb einer Stunde anruft, spricht mit jemandem, der das Formular noch vor Augen hat. Wer am nächsten Tag anruft, spricht mit jemandem, der schon zwei Offerten hat.
  • Ein fester Ablauf. Anruf, kurze Bedarfsklärung, Termin. Wer jedes Mal improvisiert, verliert Anfragen an Betriebe, die es nicht tun.
  • Nachfassen. Ein einziger Versuch reicht selten. Zwei bis drei Kontakte über zwei Wochen sind normal und kosten nichts ausser Zeit.
  • Eigene Messung. Notieren Sie je Anfrage, was daraus wurde. Nach dreissig Anfragen wissen Sie, was Sie ein Auftrag kostet. Vorher ist jede Diskussion über den Preis je Anfrage Spekulation.
Sind die Anfragen exklusiv?

Nein, und wer Exklusivität verspricht, sollte erklären können, wie er sie sicherstellt. Bei uns gehen höchstens zwei Betriebe auf dieselbe Anfrage. Das steht im Vertrag.

Kann ich mein Gebiet eingrenzen?

Ja. Anfragen ausserhalb Ihres Gebiets nützen weder Ihnen noch dem Interessenten. Das Gebiet wird vor dem Start festgelegt.

Was passiert nach der Testphase?

Sie entscheiden, ob es weitergeht. Innerhalb der dreissig Tage entstehen ausser den bis zu zwei kostenlosen Anfragen keine Kosten.

Kurz gefasst: Fragen Sie nach der Zahl der Empfänger, nach der Quelle und nach der Regel für unbrauchbare Anfragen. Wer auf alle drei Fragen eine schriftliche Antwort gibt, ist einen Versuch wert.